Erleben Sie Law as Code – mit dem Rulemap Builder

Nutzen Sie den Rulemap Builder kostenlos und verwandeln Sie Gesetze in digitale, ausführbare Entscheidungsmodelle.
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Rulemapping in der Praxis: Gesetze auf einen Blick verstehen, strukturieren, anwenden

In unseren Video-Tutorials lernen Sie, wie Gesetze mit Rulemapping visuell modelliert und maschinenlesbar gemacht werden – für mehr Klarheit, Nachvollziehbarkeit und direkt digital ausführbar.

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Wofür brauchen wir Rulemapping?
LEKTION 1
Video
5:27

Hier entsteht das offene Ökosystem für digitales Recht.

Was bedeutet „offenes Ökosystem für digitales Recht“?

Mit Rulemapping beginnt eine neue Ära der Gesetzgebung und Rechtsanwendung. Gesetze entstehen nicht mehr nur als Texte, sondern zugleich als visuelle, maschinenlesbare Logikmodelle. Dadurch können sie unmittelbar digital verarbeitet, geprüft und angewendet werden. Dieses offene Ökosystem verbindet Rechtswissenschaft, Verwaltung und Technologie – und schafft die Grundlage für ein digitales, nachvollziehbares und handlungsfähiges Rechtssystem.

Welche Rolle spielt der Rulemap Builder?

Der Rulemap Builder (BETA) ist der erste Baustein dieses Ökosystems. Mit ihm lassen sich Gesetze, Richtlinien und Verfahren als visuelle Entscheidungsmodelle darstellen und prüfen. Er bildet die Vorstufe zur Automatisierung von rechtlichen Prozessen mit Rule AI – einer Technologie, die Rechtslogik maschinell anwendbar macht. Zukünftige Ausbaustufen werden es ermöglichen, Rulemaps KI-gestützt zu generieren, bestehende Gesetze automatisch zu modellieren und rechtsförmliche Texte nach dem Handbuch der Rechtsförmlichkeit zu erzeugen – kompatibel mit Standards wie LegalDocML oder FIM.

Was ist die Rulemap Bibliothek?

Die Rulemap Bibliothek wird zur offenen Sammlung digitaler Gesetze und Regelmodelle – frei zugänglich, erweiterbar und vernetzbar. Sie ermöglicht es, Rulemaps zu teilen, zu vergleichen und weiterzuentwickeln. Damit entsteht erstmals eine gemeinsame, kollaborative Rechtsinfrastruktur, die maschinenlesbares Recht Schritt für Schritt real werden lässt.

Warum ist das ein Wendepunkt für den digitalen Staat?

Law as Code ist das Konzept, Recht von Anfang an digital zu denken – Gesetze so zu gestalten, dass sie von Maschinen verarbeitet und in digitalen Verfahren direkt angewendet werden können. Rulemapping ist die erste marktreife Umsetzung dieser Idee: Es übersetzt Gesetze in visuelle, juristisch logisch strukturierte Entscheidungsmodelle, die maschinenlesbar und zugleich für Menschen nachvollziehbar sind. Damit entsteht die Grundlage für einen Staat, der nicht nur digitalisiert, sondern digital funktioniert – mit Gesetzen, die sich automatisch aktualisieren, Entscheidungen, die erklärbar bleiben, und Prozessen, die nachvollziehbar handeln.

Was ist das RUML-Format?

RUML (Rulemapping Logic Format) ist ein offenes, JSON-basiertes Dateiformat zur maschinenlesbaren Darstellung von Gesetzen, Regelungen und Entscheidungslogiken. Es macht rechtliche Regeln für Software verständlich – ohne die juristische Bedeutung zu verändern.

Welches Problem löst RUML?
Gesetze und Vorschriften liegen heute überwiegend als Fließtext vor. Das führt zu manueller, fehleranfälliger Interpretation bei jeder Anwendung – ob in der Verwaltung, in Unternehmen oder bei der Softwareentwicklung. RUML schließt diese Lücke, indem es Regelwerke in eine standardisierte, maschinenlesbare Struktur überführt, die sich automatisiert auswerten lässt.

Für wen ist RUML gedacht?
RUML richtet sich an Entwickler, die Parser, Validatoren, Editoren oder andere Tools für die Verarbeitung von Rechtslogik bauen. Darüber hinaus profitieren Gesetzgeber, Verwaltungen und Unternehmen, die ihre Regelwerke digital abbilden und automatisiert anwenden möchten.

Ist RUML frei verfügbar?
Ja. Die RUML-Spezifikation ist eine offene Spezifikation und wird öffentlich zugänglich veröffentlicht, damit Regierungen, Organisationen und Entwickler weltweit das Format frei nutzen und in ihre Systeme integrieren können.

In welchen Bereichen kann RUML eingesetzt werden?
Überall dort, wo regelbasierte Entscheidungen getroffen werden: Steuerrecht, Sozialleistungen, Baugenehmigungen, Compliance-Prüfungen, Versicherungslogik oder interne Unternehmensrichtlinien. RUML ist jurisdiktions- und branchenunabhängig konzipiert.

Wie kann ich Teil dieser Entwicklung werden?

Mit dem Rulemap Builder (BETA) können bereits heute Gesetze, Richtlinien oder interne Regelwerke als digitale Entscheidungsmodelle abgebildet werden – kostenlos, visuell und ohne Programmierung. In Kürze folgen weitere Ausbaustufen: die offene Rulemap Library als gemeinsame Plattform und die Integration von Rule AI zur automatisierten Anwendung. Wer jetzt mit Rulemapping arbeitet, gestaltet die Grundlage für das offene, digitale Rechtssystem von morgen aktiv mit.